Besuch der ÜFA “Saft­bu­de” HAK22

VonAstrid Androsch

Besuch der ÜFA “Saft­bu­de” HAK22

Begeg­nung zwei­er Unternehmen

Am 6. Dezember.2023 hat­ten wir, die ReRun GmbH, das Ver­gnü­gen, Besuch von der Übungs­fir­ma SAFTBUDE Geträn­ke­haus Brau­se GmbH der HAK 22 zu erhal­ten. Die Gäs­te began­nen mit einer Vor­stel­lung, in der sie sich und ihr Unter­neh­men präsentieren.

Anschlie­ßend gin­gen wir gemein­sam zum Christ­kindl­markt Schön­brunn. Dort wur­den wir in klei­ne Grup­pen ein­ge­teilt, um die Stän­de zu ana­ly­sie­ren. Danach genos­sen wir die Atmo­sphä­re des Adventsmarkt.

Außer­dem wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auch zu ihren Ein­drü­cken und Erfah­run­gen mit dem Unter­neh­men befragt. Die SAFTBUDE Geträn­ke­haus Brau­se GmbH wur­de als beson­ders toll und pra­xis­nah beschrie­ben. Die Mög­lich­keit, selbst­stän­dig zu arbei­ten, wird geschätzt und die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wür­den nichts dar­an ändern.

Anschlie­ßend führ­ten wir noch ein inter­es­san­tes Inter­view mit der Geschäfts­füh­re­rin Ani­ta Heimhofer-Stöger:

  • ReRun GmbH: Was moti­viert Sie, in einer Aus­bil­dungs­ein­rich­tung wie die­ser zu arbeiten? 
    • Ani­ta Heim­ho­fer-Stö­ger: Die Freu­de mit den Schü­lern zu arbei­ten und das Strah­len, das sie an den Tag legen, wenn sie einen Erfolg haben.
  • ReRun GmbH: Wie gestal­tet sich die Zusam­men­ar­beit mit den Schü­lern und Ange­stell­ten in der Übungsfirma? 
    • Ani­ta Heim­ho­fer-Stö­ger: Sehr offen, sehr frei und sehr fle­xi­bel. Die Schü­ler wis­sen schon was sie zu tun haben und arbei­ten selbst­stän­dig. Je nach­dem wenn Ange­bo­te rein­kom­men, gibt es halt Abspra­chen ob jetzt dar­auf ein­ge­gan­gen wer­den soll­te oder nicht.
  • ReRun GmbH: Wel­che Her­aus­for­de­run­gen sehen Sie in der Aus­bil­dung von Schü­ler in der Übungsfirma? 
    • Ani­ta Heim­ho­fer-Stö­ger: Das sie ers­tens ein­mal die Sachen, die sie theo­re­tisch ler­nen oder schon gelernt haben, wirk­lich umset­zen. Vie­le haben Angst davor irgend­wel­che Feh­ler zu machen aber muss nicht sein denn das ist eine Übungs­fir­ma. Das heißt Feh­ler dür­fen pas­sie­ren und man lernt ja auch aus Fehlern.
  • ReRun GmbH: Gibt es beson­de­re Erfol­ge die Sie noch errei­chen wollen? 
    • Ani­ta Heim­ho­fer-Stö­ger: So viel wie mög­lich Umsatz machen damit wir nicht pleitegehen.
  • ReRun GmbH: Hat­ten Sie schon ein­mal Geldprobleme? 
    • Ani­ta Heim­ho­fer-Stö­ger: Fast. Es gab eine ganz lus­ti­ge Geschich­te. Einer mei­ner Übungs­fir­men­schü­ler hat­te von mir den Auf­trag ein Fir­men­au­to zu kau­fen. Damals habe ich noch nicht viel Erfah­rung gehabt und er hat ein Auto gekauft um 150000€. Wir hat­ten aber nur 70000€ am Kon­to. Das heißt ich hat­te dann das Pro­blem wo die rest­li­chen 80000€ her­kom­men sol­len damit wir das Auto zah­len kön­nen. Seit­dem gibt es eine Regel das die Schü­ler ab 10000€ mei­ne Unter­schrift brau­chen bei Bestellungen.
  • ReRun GmbH: Dan­ke für das tol­le Gespräche. 
    • Ani­ta Heim­ho­fer-Stö­ger: Gerne!

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Astrid Androsch administrator