Start up Academy

Motivierte Schüler:innen lernen, mit allen Elementen der Entrepreneurship Education, Verantwortung zu übernehmen. Breitgefächerter Wissenserwerb bietet eine Basis für innovative Problemlösungsansätze. Unsere Schüler:innen agieren nachhaltig, entwickeln Geschäftsideen, setzen sich Ziele, arbeiten in Teams.

Werfen Sie einen Blick auf die Unterrichtsfächer

Lehrplan 2026

Im September 2027 starten die ersten Jahrgänge mit einem neuen Lehrplan.

Mit der Ausbildung unterstützen wir die Schüler:innen beim Erreichen von vier grundlegenden Zielen:

  • Beschäftigungsfähigkeit
  • Studierfähigkeit und lebenslanges Lernen
  • Lebensgestaltungsfähigkeit
  • Mündigkeit und demokratisches Engagement

Folgende Kompetenzen stehen im Mittelpunkt aller Unterrichtsgegenstände:

  • Selbstständiges Problemlösen
  • analytisches, kritisches Denken
  • Innovationskraft und Kreativität
  • Eigeninitiative
  • Kommunikation, Kooperation und Konfliktfähigkeit
  • Selbstreflexion
  • Prozess- und Kreislauforientierung
  • Mehrperspektivisches Denken
  • Vermehrter Einsatz von Entrepreneurship Education-Methoden
  • Fokus auf Start ups, Geschäftsideen und Businesspläne
  • Ausbildungsschwerpunkt Entrepreneurship & Innovationsmanagement
  • Coaching
  • Competence Day im 1. Jg. und Business Day im 2. Jg
  • Jahresfacharbeiten
  • Verpflichtender Besuch von extracurricularen Arbeitsgemeinschaften (Workshops)
  • Verpflichtendes Stundenausmaß an Freigegenständen
  • Portfolioarbeit
  • Vermehrt Exkursionen
  • selbst organisierte Outdoortage
  • Wintersportwoche
  • Sommersportwoche
  • Sprachwoche
  • Brüsselwoche
  • Übungsfirmenmesse
  • Entrepreneurship-Woche
  • Alle Klassen werden als Laptopklassen geführt.
  • Beim Infoabend im Juni vor Schulbeginn werden die Bedingungen bzw Modelle vorgestellt.
  • Sie entscheiden auf Basis unserer Vorgaben, ob ein vorhandenes Gerät reicht oder Sie ein Gerät von unserem Kooperationspartner kaufen.

Vier spezifische Ziele werden verfolgt:

  • Entrepreneurship
    Die Fähigkeit, Bereitschaft und Haltung zum unternehmerischen Denken und Handeln zu entwickeln sowie Problemlösungskompetenz, Eigeninitiative, Selbstorganisation, System- und Prozessdenken, Risikobewusstsein sowie Finanzkompetenzen zu zeigen
  • Nachhaltigkeit
    Fähigkeit, die Prinzipien der Sustainable Development Goals (SDG) anzuwenden, verbunden mit einer ganzheitlichen Perspektive und der Berücksichtigung mehrerer Blickwinkel zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung
  • Digitale Applikation & KI
    Fähigkeit, mit der Digitalisierung Schritt zu halten und zukunftsorientierte Technologien, KI, digitale Medien sowie Daten- und Informationssysteme verantwortungsbewusst und eigenständig zu nutzen
  • Future Skills
    Fähigkeit, Innovationskraft, Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation, Kooperation und Kollaboration sowie Meta-Lernen (Selbstwirksamkeit, dynamisches Selbstbild/ Growth Mindset) zu entwickeln und durch Resilienz Herausforderungen in einer komplexen Welt zu bewältigen
  • Im Jahr 1999 startete an der BHAK Wien 13 ein innovativer Schulzweig — die Schumpeter-HAK. Ein äußerst engagiertes Team von Lehrer:innen entwickelte eine 5‑jährige HAK für motivierte Schüler:innen, die MEHR wollten. Entrepreneurship Education war die Basis. In kleinen Klassen, unterstützt durch Coaching, konfrontiert mit unterschiedlichsten Methoden, erbrachten die Schumpeter-Schüler:innen außerordentliche Leistungen.
  • Das Bausteinkonzept fand anklang — es wurde vielfach kopiert und gipfelte schließlich in einem Kriterienkatalog für ÖNORM-zertifizierte Entrepreneurship-Schulen, der zigfach in österreichischen Handelsakademien und Handelsschulen umgesetzt wird.
  • Die Zertifizierung zur Entrepreneurship-Schule ist Vorbild für viele EU-Länder. Das internationale Zentrum für Berufsbildung der UNESCO referenziert in seiner Entrepreneurship-Initiative auf unseren Schulzweig: https://connect.unevoc.unesco.org/elg/scormcontent/index.html#/
  • Regelmäßig besuchen uns internationale Delegationen, um sich anzusehen, wie eine innovative wirtschaftliche Ausbildung aussehen kann.
  • Das eesi-Zentrum hat heute noch seinen Sitz an unserer Schule.
  • Der Schulzweig JusHAK bietet fünf Jahre lang einen juristischen Schwerpunkt.
  • Der Schulzweig Management Academy bietet ab dem 3. Jg drei unterschiedliche Schwerpunkte.
  • Der Schulzweig Business School bietet eine dreijährige wirtschaftliche Ausbildung

Wir wünschen uns in diesem Schulzweig Schüler:innen, die ein großes Interesse an einer innovativen, wirtschaftlichen Ausbildung mit starkem Schwerpunkt auf dem ganzheitlichen Entrepreneurship-Ansatz haben. Sie haben Interesse, eigene Ideen und Projekte umzusetzen. Sie wollen aktiv an Ihrer Ausbildung arbeiten, sehen Probleme als Herausforderungen, setzen sich kritisch mit Meinungen auseinander, legen wert auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit.

Hier finden Sie die offiziellen Informationen über das Aufnahmeverfahren


Lehrplan 2014 (auslaufend)

Der Jahrgang, der 2026 begonnen hat, ist der letzte Jahrgang mit LP2014. Stundentafel der Start up Academy | Handelsakademie [pdf 113 kB]

Informieren Sie sich über alle Fächer der Handelsakademie im digitalen Lehrplan von hak.cc
https://www.hak.cc/unterricht/digitaler-lehrplan/hak

Hier finden Sie Anrechungsmöglichkeiten für Studien

Reifeprüfung bis Matura 2031

[Quelle: hak.cc, adaptiert für unsere Schule von SHEB]

Die gesetzlichen Grundlagen für die sRDP an Handelsakademien und dem Aufbaulehrgang an Handelsakademien sind eine Novelle des Schulunterrichtsgesetzes (BGBl. Nr. 52, 19. Juni 2010), sowie die Verordnung über die abschließenden Prüfungen (Prüfungsordnung BMHS) vom 22. Juni 2015 (BGBl. II Nr. 160).

Struktur der sRDP

Die neue sRDP besteht aus sieben Prüfungsteilen:

  • Diplomarbeit
  • 3 Klausuren und 3 mündliche Prüfungen oder
  • 4 Klausuren und 2 mündliche Prüfungen

[mehr Information auf der Website des Bildungsministeriums]

Wahlfächer HAK (Lehrplan 2014)

Bezeichnung des PrüfungsgebietesDas Prüfungsgebiet umfasst die Pflichtgegenstände bzw. Teilbereiche aus Pflichtgegenständen
Religion / Ethik (bei einer entsprechenden Schulversuchsgenehmigung)„Religion“ / „Ethik”
KulturTeilbereich „Reflexion über gesellschaftliche Realität“ des Pflichtgegenstandes „Deutsch“
Geschichte und Internationale Wirtschafts- und Kulturräume„Politische Bildung und Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“
Geografie und Internationale Wirtschafts- und Kulturräume„Geografie (Wirtschaftsgeografie)“ und „Internationale Wirtschafts- und Kulturräume“
Naturwissenschaften„Naturwissenschaften“ und „Technologie, Ökologie und Warenlehre“
Recht„Recht“
Volkswirtschaft„Volkswirtschaft“
Berufsbezogene Kommunikation in der LFS (mit Bezeichnung der Fremdsprache)„Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ oder „Lebende Fremdsprache“
Mehrsprachigkeit (mit Bezeichnung der beiden LFS)„Englisch einschließlich Wirtschaftssprache“ und „Lebende Fremdsprache“
Wirtschaftsinformatik„Wirtschaftsinformatik“
Seminar … (mit Bezeichnung des Seminars) mindestens 4 Wochenstunden (bei Fremdsprachen mindestens 6 Wochenstunden)„Seminar … (mit Bezeichnung des Seminars)“
Freigegenstand … (mit Bezeichnung des Freigegenstandes) mindestens 4 Wochenstunden (bei Fremdsprachen mindestens 6 Wochenstunden)„Freigegenstand … (mit Bezeichnung des Freigegenstandes)“
Slowenisch, wenn zur Klausur das Prüfungsgebiet „Deutsch“ gewählt wurdenur an der zweisprachigen HAK in Klagenfurt
Deutsch, wenn zur Klausur das Prüfungsgebiet Slowenisch gewählt wurdenur an der zweisprachigen HAK in Klagenfurt

Wichtige Elemente der Reife- und Diplomprüfung

  • Diplomarbeit mit einem betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt (einschließlich deren Präsentation und Diskussion)
  • Antreten zur sRDP nur mit einem positiven Jahreszeugnis des V. Jahrganges
  • zentrale Klausuren (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Angewandte Mathematik) und nicht zentrale Klausuren (Betriebswirtschaftliche Fachklausur)
  • mögliche mündliche Kompensationsprüfungen von negativen Klausuren