Krakau

Montag, den 27. März 2017, um Punkt 8 Uhr hieß es für die 3AK und die Frau Professorinnen Führer und Peyer
Pfiadi Wien und cześć (Hallo auf Polnisch) Polen“

 

Montag

In Krakau bezogen wir gleich unsere Zimmer im Hotel Chopin. Danach erwartete uns eine Stadtführung. Unsere Führerin erzählte uns ein bisschen
über die Geschichte Krakaus und gab uns Tipps, wie wir uns in Polen zurechtfinden können. Außerdem erläuterte sie uns die Verbindungen zwischen
Krakau und Österreich/Deutschland.

Am Ende der Führung waren wir im Zentrum angelangt, wo sich die Marienkirche, die Tuchhallen und diverse Restaurants befanden.

Jetzt hieß es Freizeit. Wohin gehen wohl Teenager, die Hunger haben? Nah, zum McDonald’s. Wir müssen ja sehen, was der McDonald’s
in den anderen Ländern zu bieten hat, alles nur zu Gunsten der Marktforschung natürlich (die Nuggets sind besser, sie haben mehr Eiscreme Produkte, nicht so eine gute Auswahl an Burgern, sehr nette Mitarbeiter).

Um 21:30 krochen alle erschöpft, aber satt und glücklich in ihre Betten.

 

Dienstag

An diesem Tag durften wir „ausschlafen“ und konnten in Ruhe frühstücken. Manche gingen auch in die Bäckerei (sehr yummy und preisgünstig)
gegenüber, die in den laufenden Tagen unsere Bäckerei für zwischendurch wurde.

(Halb) Munter und fit ging es mit dem Bus zu Schindlers Fabrik. Im dortigen Museum hörten wir, was Schindler damals gemacht hat,
um den Juden zu helfen. Darüber hinaus gab es allgemeine Infos über die Situation in Krakau im II. Weltkrieg.

Nach dem Museumsbesuch wurden wir von dem Busfahrer abgesetzt und durften dann in die Stadt gehen, aber wir hatte auch
die Möglichkeit, die Burg Wawel zu besichtigen.

In dieser Zeit gingen viele essen.

Dessert gab es zusammen, da wir zu der Bonbonmanufaktur Ciu Ciu gingen und zwar zu der kleinsten der Welt mit nur 50m2.
Wir durften sogar unsere eigenen Lollipops kreieren und bekamen ein Päckchen Bonbons geschenkt! Wenn das nicht süß ist.

Bis 21:30 (21:40) waren alle wieder brav im Hotel.

 

Mittwoch

ein tränenreicher Tag, denn an diesen Tag besuchten wir Auschwitz bzw. Auschwitz-Birkenau, das Konzentrationslager.
Im KZ hatten wir eine 3, 5 stündige Führung in der wir die grausamen Geschichten aus der damaligen Zeit hörten. Dabei blieb es aber nicht:
Wir bekamen schreckliche Bilder und auch Hinterlassenschaften (Schuhe, Koffer, Haare etc.) der Opfer zu sehen.

Wir bekamen als Aufgabe, unsere Eindrücke auf Papier zu schreiben, damit uns das nicht auffrisst, aber das war gar nicht nötig,
denn schon dort haben wir untereinander beredet, was uns am meisten schockiert hat und/oder wie traurig uns die damaligen Ereignisse machen.

 

Donnerstag

Zur Aufmunterung gab es eine Führung im Salzbergwerk Wieliczka mit dem besonders lustigen Führer Marek. Für ihn waren wir „die Gruppe aus Osterraich“.
Wir kamen bis zu 135 m in die Tiefe. Hinauf ging es mit einem Lift.

Am Abend ging der Großteil der Klasse gemeinsam Pierogi essen, die Spezialität des Landes.

     

Freitag

hieß es „Pa (Tschüss auf Polnisch) Krakau und Servus Wien“.
Die 3AK bedankt sich herzlichst bei Frau Professor Kuba, die leider nicht dabei sein konnte, denn ohne sie hätten wir uns nicht in Krakau
verlieben können und natürlich auch ein großes Dankeschön an Frau Professor Peyer und Führer.