Sofia – die c2010 entdeckt eine neue Welt
Durch den Beitritt von Bulgarien zur EU im Jahre 2007 – und natürlich den Beitritt von Rosie (einer Schülerin aus unserer Partnerschule in Sofia) zur 4 CK im Jahre 2008 – wurde unser Interesse an diesem aufstrebenden Land geweckt. Wir beschlossen, mithilfe von unseren KV‘s Fr. Prof. Kuba und Fr. Prof. Rotter, dieses Thema im Rahmen eines Jahresprojektes zu behandeln. Ein Jahr lang beschäftigten wir uns mit der Kultur, der Literatur, der Wirtschaft, der Geschichte und der Sprache Bulgariens. Um unser bisher erworbenes Wissen mit persönlichen Eindrücken untermauern zu können, verbrachten wir fünf Tage in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens…
Organisation: Fr. Prof. Kuba, Fr. Prof. Rotter, Rozalia Moncheva, c2010
Zeitraum: 20. – 24. September 2009
Programmpunkte:
- Besuch des bulgarischen Bauunternehmens „IdeaLux“
- Führung durch das Museum für bulgarische Geschichte
- Stadtführung
- Tagesausflug zu den Rila-Klöstern
- Besuch der bulgarisch-österreichischen Tourismusmesse
- Gespräch mit einer Apothekerin (Gesundheitssystem Bulgariens)
- Besuch unserer Partnerschule, dem Nationalen Finanz- und Wirtschaftsgymnasium von Sofia
Tag 1
Am Sonntag, dem 20. September trafen wir uns gegen Mittag am Flughafen Wien Schwechat um unsere Reise nach Sofia anzutreten. Mittels Bustransfer kamen wir am Nachmittag in unserem Hotel an und bezogen unsere Zimmer. Den ersten Abend nützten wir, um unsere bulgarischen GastschülerInnen bei einem gemeinsamen Essen wiederzusehen.
Tag 2
Der nächste Tag begann mit einer Unternehmensführung durch das junge Bauunternehmen „IdeaLux“. Der Geschäftsführer Plamen Ivanov erklärte uns, wie man sich in Bulgarien selbstständig macht, mit welchen Schwierigkeiten man konfrontiert wird und was es heißt, sich gegenüber anderen Unternehmen zu behaupten.
Den restlichen Vormittag nützten wir dazu, das bulgarische Nationalhistorische Museum zu besuchen. Plamen Ivanov teilte sein Wissen mit uns und führte uns durch das Gebäude. Bei einem gemeinsamen Mittagessen in einer Pizzeria konnten wir uns für den bevorstehenden Stadtrundgang stärken.
In Begleitung von Fr. Prof. Tschokel (Deutschlehrerin im Nationalen Finanz- und Wirtschaftsgymnasium von Sofia) und einer Austauschstudentin aus Hamburg besichtigten wir die Universität und die Bibliothek von Sofia, die Alexander-Nevski-Kathedrale, die Sveta-Nedelja-Kirche und weitere Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.
Tag 3
Am Dienstag unternahmen wir einen Ausflug zu den Rila-Klöstern, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Während der Busfahrt erzählte uns unsere Führerin Wissenswertes zu Bulgarien im Allgemeinen und den Rila-Klöstern im Besonderen. Nach einem Rundgang durch die Kirche, die Gemeinschaftsküche und das Zimmer eines Mönches, hatten wir die Möglichkeit das Klostermuseum zu besuchen, indem das weltbekannte Raffails Kreuz zu sehen ist.
Den verbleibenden Nachmittag und Abend konnten wir dafür verwenden, Sofia auf eigene Faust zu erkunden. Shoppen, bulgarisch essen gehen oder einfach durch die fremde Stadt schlendern – für jeden war etwas dabei.
Tag 4
An unserem letzten Tag besuchten wir ein Meeting österreichischer und bulgarischer Tourismusvertreter. Wir hatten die Aufgabe, bei den Gesprächen zwischen den Geschäftspartnern ein offenes Ohr zu haben und anschließend Fragen zu stellen. Dort brachten wir in Erfahrung, dass Bulgarien bezüglich des Tourismus boomt und ein immer wichtigerer Markt wird.
Um einen Einblick in das bulgarische Gesundheitssystem zu erhalten, besuchten wir mit unserer Führerin eine Apotheke. Die Apothekerin
Nach einem Besuch in einem Reisebüro, wo wir einen Stadtplan von Sofia erhielten, besuchten wir das Nationale Finanz- und Wirtschaftsgymnasium. Herr Direktor, Ivan Arsov, begrüßte uns und stellte uns die Schule vor. Nach einem von den Schülern zubereiteten Mittagessen, welches aus bulgarischen Spezialitäten bestand, spielten wir mit den Partnerschülern gruppendynamische Spiele um einander besser kennenzulernen. Im Rahmen eines Quiz über Bulgarien konnten wir bulgarische Souvenirs gewinnen.
Tag 5
Die Zeit in Sofia verging sehr rasch, und schon war der Tag unserer Abreise gekommen. Nach dem Frühstück im Hotel machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Um 12:30 Uhr Ortszeit kamen wir in Wien Schwechat von einer sehr interessanten und aufregenden Reise zurück.
Antonia Zeman
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